Hans Joachim Berg
Violine

Biografie historische
Aufführungspraxis
Tonträger Kontakt/Links


Pressestimmen

„Das Ensemble „Flauti con bassi“ begeistert in Kirrweiler.“
(zum 250. Todestag Georg Philipp Telemanns)
„Rheinpfalz“ Neustadt, 13. 6. 2017, Gertie Pohlit


...diesmal wurde das Trio erweitert durch den fabelhaften Barockgeiger Hans-Joachim Berg. ... Dabei gefiel vor allem die bemerkenswert noble, weiche Klanggebung der Solovioline, jeder Ton wie in Alabaster gemeißelt ... Mit der kongenialen Interpretation der 7. Hamburger Fantasie für Violine solo hatte zuvor der mehrfach ausgezeichnete junge Barockgeiger Hans-Joachim Berg durch seine tonlich so unnachahmlich delikate, feinfühlige Performance fasziniert.


"Virtuoses Spiel auf alter Meistergeige"
Badische Neueste Nachrichten (BNN),
Bretten, 6. 6. 2017, Eva Filitz:


Berg beherrscht sein Instrument meisterhaft. Mit unbändiger Spielfreude und Hingabe an die Musik der um 1750 tonangebenden Komponisten am Karlsruher Hof interpretierte er die Werke von Giacinto Schiatti, Johann Melchior Molter und Sebastian Bodinus. Gefühlvolles Andante, klangschönes Largo ohne ins Sentimentale abzugleiten, temporeiches Allegro, bei dem der Bogen lebhaft über die Saiten sprang, dennoch stets sehr klar und deutlich akzentuiert die Wiedergaben, ohne jede „Hudelei“, dazu vollvolumige Doppelklänge – insgesamt eine brillante Umsetzung der Intentionen der Komponisten, vom Publikum mit viel Beifall gewürdigt.

Das interessanteste Stück war zweifelsohne die „Wiedererstaufführung“ der Sonate A-Dur von Sebastian Bodinus (1700 bis 1759). „Seit Bodinus Zeiten ist diese Sonate nicht mehr aufgeführt worden und wir wagen heute ein Experiment mit einer Spieltechnik, die so nicht mehr geläufig ist“, erklärte Kares, als Berg begann, seine Violine in eine andere Tonart umzustimmen.

Ohne Frage: Berg bestand glänzend diese Herausforderung, bot virtuoses Spiel, große Klangfülle, bezauberndes Adagio, heitere Pizzicatti, zeitweilige Zurücknahme fast ins Träumerische, dann mit beherzter Vitalität dem Leben wieder zugewandt – und stets getragen von einem einfühlsamen Basso Continuo, dem nicht minder wichtigen Part der Cembalistin..


Die Rheinpfalz, 12. 4. 2010, Juliane Sauerbeck

Hans Joachim Berg (Barockvioline) und Naoko Akutagawa (Cembalo) gaben in der Reihe Kammermusik im Rathaus ein begeistert aufgenommenes Konzert im Historischen Ratssaal Speyer.



Ein überaus facettenreicher, expressiver Auftakt glückte den Musikern mit Dario Castellos Sonata seconda, wo Hans Joachim Berg seiner Violine mit der duftigen Leichtigkeit flirrender Läufe und der dazu kontrastierenden fahlen Tongebung des Bogenvibratos sogleich ein breites Spektrum von Klangwirkungen entlockte.(..) H.I. F. Bibers "Sonata Representativa" bot Klangeffekte, die Berg mit frappierender Fingerfertigkeit und Bogentechnik hervorbrachte. Die allzeit souveräne Begleitung Akutagawas und die edle Tongebung Bergs ließen auch Bachs Sonate G-Dur für Violine und Basso continuo zu einem Hörgenuss werden. Die langsamen Sätze gingen die Musiker mit geradezu meditativer Ruhe an, zu der die schwungvolle Gelöstheit der schnellen Sätze aufs Schönste kontrastierte. Plastische Wirkung erzielten die durchlaufenden Sechzehntel des Schlusssatzes, denen dank der sensiblen Artikulation der Interpreten nichts Mechanisches anhaftete. Mit Franz Bendas 23. Sonate stand nach der Pause ein typisches Werk des 18. Jahrhunderts, dem Zeitalter der Empfindsamkeit, auf dem Programm. "Hörenswerte Musik", wie angekündigt wurde, ist sie allemal - erst recht, wenn sie so feinsinnig dargeboten wird, wie hier von Berg/ Akutagawa. (..) Ein vollendetes Beispiel für kammermusikalisches Musizieren, klang das Konzert mit Bachs Sonate Nr. 2 stimmungsvoll aus.


"Wenn die flinken Finger flitzen"
27. 4. 2008, Barbara Hintzen, Speyer:


"Auch Berg gestaltete mit seiner Barockgeige eine Sternstunde mit Giuseppe Tartinis Sonate "Didone abbandonata". Die wehmütigen Klangbilder der verlassenen Dido im "Affetuoso" kostete Berg mit geschmeidigem Bogenstrich voll aus und setzte ihnen kraftvolle Doppelgriff-Passagen und Klangfülle in den schnellen Sätzen entgegen.
Das Ensemble "Les Papillons" machte seinem Namen hier alle Ehre und zeigte noch bei den Zugaben in dynamischen Feinstrukturen und con-brio Tempi die Lust am Musizieren als heiteren Tanz des Lebens. "


Südkurier Konstanz, 12. 07. 2004, Karin Kotterba:

" ...herausragend in Spiel, Akzentuierung und Ausdruck: der junge Geiger Hans-Joachim Berg. Selten hört man Barockmusik so sensibel, so feinsinnig und klangschön. In der SonateXVI für Solo-Violine von Biber hatte Berg Gelegenheit, die Innigkeit des Adagio-Teiles in Imagination zu verwandeln. Sein sanfter wie auch herber Strich gaben der Barockmusik neue, ganz eigene Impulse, eigene Farbigkeit und Spannung."


Badische Zeitung Freiburg, 05. 08. 2004, Robert Ullmann:

"Hans-Joachim Berg zeigte sich in der G-moll Suite von Telemann als technisch versierter Geiger mit einem ausgezeichneten rhythmischen Gespür. Das fließt und federt in den schnellen Sätzen, hat in den Adagio-Passagen schönen Atem und Wärme im Ton"


Badische Zeitung Freiburg, 14. 09. 2004, Robert Ullmann:

"Die "Teufelstriller" auf der Geige - die gleichnamige Sonate von Tartini galt schon immer als ungeheure spieltechnische Herausforderung - brauchen einen Violinisten von großer Könnerschaft. Sie veranlassen den famosen Hans-Joachim Berg nun nicht im Geringsten zu irgendeiner Art von zur Schau gestelltem Virtuosentum. Er musizierte stets sehr sachlich, aber voll innerer Kraft... Bei der "Verkündigungssonate" von H. J. Biber fördert Berg auf der Geige -ganz Gespür- das tiefe Empfinden zutage, das dieser Komposition inne wohnt. So auch bei der "Schutzengelsonate": Irritierend, diese vibratolosen, langgezogenen Töne, immer wieder überraschend gestört durch die Disharmonie eines Doppelgriffs. Berg gelangen die fließenden Passagen mit geradezu operettenhafter Anmut, eine wundervolle, intime Musik, voll innerer Größe


Schwarzwälder Bote, 30. 12. 2004, Siegfried Kouba

"Aus den "Rosenkranzsonaten" von Biber hatte Hans-Joachim Berg die als "Schutzengelsonate" apostrophierte "Passacaglia" ausgewählt. Es fehlen die Adjektive für die Interpretation - die Darbietung war einfach großartig. Der Solist kostete alle Phasen des nur zweitaktigen Themas aus, das in 64 Variationen zu einem abwechslungsreichen, rhythmisch bewegten, mit vielen streicherischen Finessen ausgestatteten "Durchlaufstück" wurde. Bogentechnik, Bogeneinteilung und durchdachte Grifftechnick verhalfen mit wundervollem "barocken" Klang zum Hörgenuss"


Lahrer Zeitung, 13. 10. 2005, Jürgen Haberer

"Hans-Joachim Berg offenbarte trotz seiner 25 Jahre eine erstaunliche Reife und Sensibilität im Violinspiel, eine Souveränität in der Beherrschung des Instruments und der Violinsonaten von Gottfried Kirchhoff."

Biografie historische
Aufführungspraxis
Tonträger Kontakt/Links